Das Wirtschaftsforum Nordafrika

Vielfältig und dynamisch: Das beschreibt Nordafrika als Absatz- und zunehmend auch als Beschaffungsmarkt, der gerade für deutsche Mittelständler interessant ist. Dank seiner geographischen Nähe zu Europa ist Nordafrika eine einzigartige Brücke zu einem Kontinent voller Wachstumspotenzial. Die nördlich der Sahara gelegene Region überzeugt mit ihren Investmenthubs durch ihre Stärken in Clustern aus unterschiedlichen Wirtschaftssektoren. Die EMA konzentriert sich beim Wirtschaftsforum Nordafrika auf wegweisende Branchen wie Lebensmittelindustrie, Chemie, Elektrotechnik und Automotive.

Das Wirtschaftsforum Nordafrika
06. – 07. Februar 2018 | IHK Berlin
(deutsch-arabische Simultanübersetzung) 

Zu den wichtigsten Zielen des Forums gehört es, lokales Kapital zu mobilisieren, private Investitionen aus Deutschland zu erhöhen und persönliche Plattformen für die handelnden Akteure aufzubauen. Das Forum steht somit im Einklang mit der Initiative „Compact with Africa“, die die deutsche G20-Präsidentschaft im Frühjahr 2017 vorstellte, und informiert über neue Entwicklungen und Erkenntnisse. Der EMA ist es besonders wichtig, Nordafrika als eigenständige Region stark einzubinden. Interessierte nordafrikanische Länder sind bereits mit Deutschland und anderen Ländern Investitionspartnerschaften eingegangen, die nun mit Leben erfüllt und intensiviert werden.

Das Wirtschaftsforum Nordafrika als eine länder- und branchenübergreifende Plattform ist eine Win-win-Situation, die es den nordafrikanischen Partnern ermöglicht, ihre Investitionspotenziale offenzulegen.

Warum Sie teilnehmen sollen?

  • Präsentieren Sie  Ihr Unternehmen auf dem Wirtschaftstag und sichern Sie sich den einzigartigen Marktvorteil! Als Sponsor genießen Sie mit einem Infostand, Vortrag oder Materialauslage die höchste Aufmerksamkeit des internationalen Publikums. Kontakten Sie uns jederzeit für ein individuelles Angebot!
  • Nutzen Sie diese außergewöhnliche Gelegenheit und vernetzen Sie sich auf dem Forum mit hochrangigen politischen Vertretern, Delegationen von Kammern und Verbänden aus den nordafrikanischen Ländern sowie Vertretern der Wirtschaft und erweitern Sie Ihre regionalen geschäftlichen und politischen Netzwerke.
  • Informieren Sie sich aus erster Hand über Investitionsmöglichkeiten, Markterschließung, strategische Projekte und weitere Geschäftsmöglichkeiten.

Open for Business: Nordafrikas Wirtschaft ganz nah

Die neue Bundesregierung nimmt langsam Form an. Laut Koalitionsvertrag sollen die afrikapolitischen Leitlinien des vergangenen Jahres fortgesetzt werden. Das betrifft in erster Linie den Compact with Africa der deutschen G20-Präsidentschaft und die darin vereinbarte Förderung von nachhaltigen Investitionen der Privatwirtschaft. Beim Wirtschaftsforum Nordafrika, das die EMA am 6. und 7. Februar 2018 in Berlin ausgerichtet hat, erläuterten Dr. Holger Fabig, Double Deputy G7 / G8 / G20 im Bundesfinanzministerium, und Dirk Schwenzfeier, Beauftragter für Wirtschaft und Kommunen im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Weichenstellungen und Handlungsansätze für die kommenden Jahre.

Compact with Africa: Förderung von privaten Investitionen, nicht Entwicklungshilfe

Der Fokus des Compacts liege darauf, Einkommen zu generieren und private Investitionen zu fördern. Es gehe also gerade nicht um eine neue Form von Entwicklungshilfe, betonte Herr Dr. Fabig. Herr Schwenzfeier sekundierte: „Die jungen Menschen in Afrika brauchen Bildung. Sie brauchen Arbeitsplätze. Sie brauchen Infrastruktur. Sie brauchen Straßen, Häuser, Energieversorgung, Wasserversorgung, Müllentsorgung. Die kommunalen Unternehmen, die Kommunen, die Mittelständler können sehr viel von dem anbieten, was in Afrika gebraucht wird.“

Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Verbänden, Ministerien und Botschaften in Deutschland und Nordafrika machten das Forum zu einem vollen Erfolg. Besondere Wertschätzung erfuhr die Teilnahme von gut einhundert nordafrikanisch-arabischen Kammerdelegationen und hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus den Ländern Nordafrikas. „Die Qualität der Kontakte, die hier entstanden sind, stimmt mich sehr zuversichtlich, dass wir in Zukunft in Nordafrika weitere positive Gespräche haben werden“, befand etwa Stefan Paul, Direktor von Kawasaki Gas Turbine in Deutschland.

Hub-Region Nordafrika für Logistik und Lieferketten

In mehreren Fachpanels zu den Themen Zuliefererindustrie, Digitalisierung und Agribusiness sprachen Expertinnen und Experten aus allen beteiligten Ländern über die Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation. Das Thema Logistik und Lieferketten wurde zur übergreifenden Klammer zwischen allen Vorträgen. Nordafrika ist für Deutschland und Europa eine Brücke zum südlich davon gelegenen Afrika. Sowohl Marokko als auch Ägypten verstehen sich als Tor zu Afrika, etwa in Form von Logistik-Hubs. „Die geographische Lage ist sehr wichtig. Die Tatsache, dass wir eine große Zahl deutscher Firmen in Tunesien haben, die Tunesien als Hub nutzen, ist der beste Vertrauensbeweis“, betonte S.E. Slim Feriani, Tunesiens Minister für Industrie und KMU, der während der Veranstaltung für Gespräche mit interessierten Unternehmen zur Verfügung stand.

Die EMA füllt damit den Compact with Africa mit Leben. Private Investitionen in Afrika werden gestärkt, wie die zahlreichen spontanen B2B-Gespräche während des Forums zeigten. Interesse zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem an Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Zulieferer für den Kfz-Markt und der Lebensmittelzusatzstoffe.

Konstruktive Diskussionen über Möglichkeiten für deutsche Unternehmen

Auch für konstruktive Kritik steht die EMA ein. Das zeigte die Thematisierung der strukturellen Herausforderungen, vor denen die Länder Nordafrikas stehen. Zwar verfügt die Region über niedrige, wettbewerbsfähige Löhne im Gegensatz etwa zu Südeuropa und selbst China und über motivierte, qualifizierte junge Arbeitskräfte. Insgesamt gibt es aber rund 29 Millionen Arbeitslose. Für sie müssen Jobs geschaffen werden – allein in Ägypten jedes Jahr eine Million. Auch bürokratische Hindernisse erschweren bisweilen den direkten Austausch.

Deutsche Unternehmen – insbesondere aus dem Automobilsektor – könnten der Schlüssel für die Beseitigung dieser strukturellen und bürokratischen Hürden sein, warb nicht nur S.E. Dr. Badr Abdelatty, Botschafter der Arabischen Republik Ägypten in Deutschland. Für sie ergäben sich wichtige Chancen in Ägypten und den übrigen Ländern Nordafrikas. Er unterstrich damit wie weitere Referenten das hohe Interesse der nordafrikanischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer privatwirtschaftlichen Kooperation.

Deutscher Mittelstand und Kooperation auf Augenhöhe als Schlüssel zum Erfolg

Nordafrika ist eine der am wenigsten vernetzten Wirtschaftsregionen weltweit. Es ist zugleich eine wirtschaftlich noch nicht gesättigte Region mit Potenzial für hohe Wachstumsraten. Es ist ein Kernanliegen der EMA, Grenzen zu überwinden und auch den regionalen Austausch voranzubringen. Schließlich entsteht auch für deutsche Unternehmen ein wirtschaftlicher Vorteil, wenn Nordafrika als Wirtschaftsraum einfacher und auch mehr für wirtschaftliche Kooperation genutzt werden kann.

Folgerichtig stand das Forum ganz im Zeichen der deutsch-nordafrikanischen Zusammenarbeit. Die Konferenz, das B2B-Galadinner im Bundestag sowie die Unternehmensbesichtigungen bei zwei deutschen Mittelständlern in Brandenburg am Folgetag haben gezeigt, was Länder, Menschen und Institutionen verbindet. „Das Wirtschaftsforum hat sie alle zusammengebracht und gezeigt, dass das Mittelmeer eine Brücke zwischen beiden Seiten ist“, wie die Präsidentin der EMA, Gabriele Groneberg, MdB a.D. unterstrich.

Auch die neue Bundesregierung wird sich mit Nordafrika auseinander setzen. Doch ohne die Einbeziehung des Mittelstands und Kooperation auf Augenhöhe – das hat das Forum gezeigt – wird das nicht funktionieren.

 

 

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Presse 

Le Matin

Les opportunités d’investissement offertes par l’industrie alimentaire au Maroc pour l’investisseur allemand ont été mises en évidence, mardi à Berlin, lors du Forum économique sur l’Afrique du Nord, organisé deux jours durant par l’Euro-méditerranéens Arabe Association (EMA). Link

BusinessNews

Dans son discours d’ouverture du forum économique des pays nord-africains, qui s’est tenu à Berlin les 6 et 7 février 2018, le ministre de l’Industrie et des petites et moyennes entreprises, Slim Feriani, a insisté sur l’importance de renforcer les liens économiques entre les pays du Maghreb arabe et les pays européens. Link

Le petit journal marocain

Les opportunités d’investissement offertes par l’industrie alimentaire au Maroc pour l’investisseur allemand ont été mises en évidence, mardi à Berlin, lors du Forum économique sur l’Afrique du Nord, organisé deux jours durant par l’Euro-méditerranéens Arabe Association (EMA). Link

Le petit journal marocain

La secrétaire générale de l’Association Euro-méditerranéenne Arabe pour la Coopération Economique (Euro-méditerranéens Arabe Association, EMA), Clara Gruitrooy, a souligné, mercredi à Berlin, que le Maroc et l’Allemagne offrent de multiples opportunités de partenariat dans plusieurs domaines. Link

Mapexpress

Les opportunités d’investissement offertes par l’industrie alimentaire au Maroc pour l’investisseur allemand ont été mises en évidence, mardi à Berlin, lors du Forum économique sur l’Afrique du Nord, organisé deux jours durant par l’Euro-méditerranéens Arabe Association (EMA).  Link

Invest in Tunisia

Dans le cadre de la promotion de la Tunisie comme destination attractive pour les investissements directs étrangers, notamment allemands, une délégation tunisienne présidée par M. Slim Feriani, Ministre de l’Industrie, des Petites et Moyennes Entreprises et composée de son excellence M. l’Ambassadeur de Tunisie à Berlin et du représentant du bureau de FIPA à Cologne a participé au Forum Economique sur l’Afrique du Nord organisé par l’association EMA (Euro- Mediteranean –Arab-Association) tenu à Berlin, du 6 au 7 février 2018. Link

Tunisia at the North Africa Economic Forum on 6-7 February 2018 in Berlin. Link 

AgriMaroc

Une délégation marocaine a présenté les opportunités offertes par le Maroc en matière d’industrie alimentaire lors d’un Forum sur l’Afrique du Nord à Berlin. Link

Apprich Secur GmbH

On the 6th of February the economic business forum took place at Berlin. Link

Algeria Enterprise

Un Forum économique de deux jours sur l’Afrique du Nord s’est tenu mercredi à Berlin sur le thème “Partenariat pour la croissance” en présence d’opérateurs économiques algériens et des autres pays de cette région de l’Afrique, ainsi que de représentants de plusieurs institutions économiques allemandes. Link

Portail Algériеn des Enеrgiеs Rеnouvе𝗅ab𝗅еs

Un Forum économique de deux jours sur l’Afrique du Nord s’est tenu mercredi à Berlin sur le thème “Partenariat pour la croissance” en présence d’opérateurs économiques algériens et des autres pays de cette région de l’Afrique, ainsi que de représentants de plusieurs institutions économiques allemandes. Link

Le Vert

Le Maroc participe à la 26e édition du salon « Fruit Logisitica » qui se tient du 7 au 9 février à Berlin, à côté de plus de 3.000 exposants représentants environ 84 pays et plus de 76.000 visiteurs (130 pays). Link

DZ Breaking

A two-day economic forum on North Africa was held Wednesday, in Berlin, under the theme “Partnerships for Economic Growth,” in the presence of economic operators from Algeria and other countries from the north African region, as well as representatives of several German economic institutions. Link

Mre24

Hervorhebung der Potenziale der marokkanischen Lebensmittelindustrie vor deutschen Investoren (auf Arabisch). Link 

Medias24

Présentation à Berlin des opportunités offertes par le Maroc en matière d’industrie alimentaire. Link 

Algerie Press Service

Un forum à Berlin pour promouvoir les investissements en Afrique du nord. link

EL MOUDJAHID – QUOTIDIEN NATIONAL D’INFORMATION

Un Forum économique de deux jours sur l’Afrique du Nord s’est tenu mercredi à Berlin sur le thème «Partenariat pour la croissance», en présence d’opérateurs économiques algériens et des autres pays de cette région de l’Afrique, ainsi que de représentants de plusieurs institutions économiques allemandes. Link