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Zivile Sicherheitstechnologien und Dienstleistungen

  • Januar 27, 2020
  • Casablanca | Rabat | Tangier

In Kooperation mit der Afrika-Verein Veranstaltungs-GmbH führen die Euro-Mediterranean-Arab Country Association EMA e.V. und das German Business Center (GBC) Casablanca im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 27. bis 31. Januar 2020 eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach Marokko durch. Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Teil der Exportinitiative “Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen”, die im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt wird.

Geschäftsreise nach Marokko

“Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen”.

27. bis 31. Januar 2020

Casablanca | Rabat | Tanger

Marokkos Wirtschaft wächst stetig und es entstehen viele neue, interessante Projekte. Für 2019 erwartet die Weltbank ein geschätztes Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent, was einem Rückgang von 0,2 Prozent im Vergleich zu 2018 entspricht. Reformen in der marokkanischen Wirtschaft lassen jedoch für die kommenden Jahre wieder ein stärkeres Wachstum erwarten. Aktuell bieten vor allem der geplante Ausbau des Hafens in Casablanca und die Erweiterung des Hafens von Tanger Med Perspektiven im Bereich der zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen. Darüber hinaus sind weitere große Bauprojekte geplant oder bereits im Bau.

Ziel der Reise ist es, für die deutschen Teilnehmer Kontaktgespräche mit zuvor identifizierten individuellen Geschäftspartnern zu vereinbaren. Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer branchenspezifische Informationen über den Zielmarkt und potenzielle Geschäftspartner. Im Rahmen einer Konferenz stellen die deutschen Teilnehmer ihre Produkte und Dienstleistungen oder Kooperationsfelder einem interessierten Publikum vor Ort vor. Projekt- und Firmenbesuche runden das Programm ab.

Der Anmeldeschluss ist der 4. Oktober 2019, die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, KMUs haben Vorrang vor Großunternehmen.

Der Eigenanteil für die Teilnahme beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 500 und 1.000 Euro netto, zuzüglich individueller Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten. Darüber hinaus werden für alle Teilnehmer individuelle Leistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Die allgemeinen Bedingungen der Reise finden Sie hier.

Eine Übersicht über weitere Projekte des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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2020-1-27 2020-1-27 Europe/London Zivile Sicherheitstechnologien und Dienstleistungen Casablanca | Rabat | Tangier
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Asma Hadj Mabrouk

Tel.: +49 (0)30 25 35 92 72

Warum in Marokko investieren? Diese Frage beantwortete eine fünftägige Delegationsreise für deutsche Unternehmen aus dem Bereich der zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen vom 27. bis 31. Januar 2020 in Casablanca, Rabat und Tanger. Der zivile Sicherheitsmarkt ist ein wesentlicher Bestandteil der nationalen Strategie Marokkos. Während der Mission konnten sich die Teilnehmer ständig von den Vorzügen und der modernen Infrastruktur Marokkos überzeugen und führten zahlreiche Gespräche mit mehr als 40 interessierten relevanten Unternehmen. Die Delegation wurde von EMA in Zusammenarbeit mit dem Afrika-Verein und dem German Business Center GBC im Rahmen des Markterschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) geleitet.

Casablanca, das Zentrum für zivile Sicherheit

Mit der Teilnahme von mehr als 40 marokkanischen öffentlichen und privaten Organisationen, darunter die OCP-Gruppe und das Office National de l’Electricité et de l’Eau potable (ONEE), wurde der erste Tag der Konferenz zu einer Plattform für Debatten und den Austausch von Erfahrungen und Fachwissen im Bereich der zivilen Sicherheitsdienstleistungen und -technologien zwischen marokkanischen und deutschen Unternehmern.

Herr Yassine Ahyani, Vertreter der Agence Marocaine de Développement des Investissements et des Exportations (AMDIE), hob das günstige Investitionsumfeld hervor und betonte, dass das Königreich Marokko günstige Angebote für lokale und ausländische Investoren bietet. Auf seine Rede folgte eine aufschlussreiche Präsentation von Herrn Moncef Moumni, CEO des marokkanischen Unternehmens Omni Security Systems. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der zivilen Sicherheitsbranche und stellte den marokkanischen Markt vor, skizzierte dessen Entwicklung und präsentierte seine Perspektive als marokkanischer Experte, wie man den richtigen Partner in diesem Markt findet.

Die Konferenz war auch eine Plattform für den Austausch zwischen der deutschen Delegation auf der einen Seite, die ihre Produkte und Dienstleistungen dem marokkanischen Publikum vorstellte, und marokkanischen Unternehmen auf der anderen Seite. In Präsentationen von Bureau Veritas sowie durch einen Workshop unter der Leitung von Herrn Mehdi P. Meurger, Experte für Sicherheit, wurde die deutsche Delegation in den Investitionsprozess sowie in Zertifizierungsmöglichkeiten und die Besonderheiten des marokkanischen Marktes eingeführt.

Außerdem fanden in Casablanca B2B- und B2G-Meetings zwischen Mitgliedern der deutschen Delegation und marokkanischen Marktführern statt. Office National des Aéroports, Office National des Ports, OCP Group, Maxi Secure/Boukhabrine, Al Omra Group International und Robert Bosch Marokko nahmen sich viel Zeit, um über den zivilen Sicherheitsmarkt zu informieren, zu diskutieren und sich mit der deutschen Delegation auszutauschen.

Rabat, das administrative Herz des Königreichs Marokko

Warum in Marokko investieren? In einem einstündigen Briefing erläuterte die Deutsche Botschaft in Marokko die marokkanische Wirtschaft und das Investitionsumfeld sowie die wirtschaftliche und politische Situation und ging auch auf die Herausforderungen des marokkanischen Marktes ein.

In Rabat konzentrierten sich die Treffen vor allem auf den Zugang zu öffentlichen Märkten und die Bedürfnisse marokkanischer öffentlicher Institutionen. Es fand ein Austausch mit der Direction Nationale de la Sûreté Nationale, die dem Innenministerium unterstellt ist, und der Direction de la Stratégie, des Programmes, et de la Coordination des Transports des Ministère de l’Equipement, du Transport et de la Logistique, et de l’Eau (Transport, Logistik und Wasserversorgung) statt. Bei diesen fruchtbaren Gesprächen erfuhr die Delegation durch die Präsentation der beiden Direktionen, welche Anstrengungen unternommen werden, um die Sicherheit des marokkanischen Territoriums zu gewährleisten, und welche neuen Technologien im Notfall eingesetzt werden können.

Darüber hinaus wurden an diesem Tag auch B2B/B2G-Gespräche zwischen der Bank Al-Maghrib, dem Office National des Chemins de Fer (Eisenbahn), dem führenden Unternehmen Maghreb Net und Mitgliedern der Delegation geführt. Beide Seiten begrüßten diese Gespräche, bei denen die hohe Qualität der von den anwesenden deutschen Unternehmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen veranschaulicht werden konnte.

Tanger, das Tor zu Afrika und Europa

Von Rabat nach Tanger ging die Reise mit dem neuen Hochgeschwindigkeitszug Al Boraq. Ein einmaliges Erlebnis, das einmal mehr die moderne Infrastruktur des Königreichs demonstrierte. In Zusammenarbeit mit dem regionalen Investitionszentrum Centre Régional d’Investissement Tangier-Tétouan-Al Houceima (CRI TTA), das von Mohamed Ghassen Bouhia geleitet wird, präsentierte die EMA das Potenzial der Region Tanger. Die TTA-Region gilt als das Zentrum des wirtschaftlichen Wachstums schlechthin und bietet unzählige Investitionsmöglichkeiten.

Der Besuch bei der Agence Spéciale Tangier Med (TMSA) bekräftigte die Entwicklung und zukunftsweisende Vision der Agentur im Besonderen und Marokkos im Allgemeinen. Modernste Infrastruktur und sehr attraktive Steuervorteile machten die TMSA und ihre verschiedenen Tätigkeitsfelder und Plattformen zum Mittelpunkt der Delegationsreise.

Tanger ist der nächstgelegene Punkt zu Europa; er ist nur vierzehn Kilometer von der europäischen Küste entfernt und verfügt über innovative Technologien zur Überwachung des Seeverkehrs. Die Straße von Gibraltar ist ein Knotenpunkt mit hoher Verkehrsdichte und wird vom Centre de Surveillance du Trafic Maritime überwacht. Tethys Naval, ein führendes deutsches Unternehmen für die Entwicklung von maritimen Sicherheitskonzepten, und Frequentis, der deutsche Marktführer für sicherheitskritische Kommunikations- und Informationslösungen, nutzten die Gelegenheit, um neue deutsche Dienstleistungen und Technologien vorzustellen.