Salon Diplomatique Qatar

Salon Diplomatique Qatar

In Zusammenarbeit mit

Salon Diplomatique Qatar

Gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg lädt die EMA interessierte Unternehmer herzlich ein:

Salon Diplomatique Katar

4. April 2018 um 15:30Uhr (Einlass ab 15:15 Uhr)
Ort: Hotel Vier Jahreszeiten, Neuer Jungfernstieg 9-14, 20354 Hamburg

(Vortragsprachen sind Deutsch und Englisch)

Das Emirat Katar ist eine der wettbewerbsstärksten Volkswirtschaften in der Mittelmeer- und Nahostregion (Global Competitiveness Index). Deutschland ist in Europa der mit Abstand wichtigste Handelspartner Katars. Maschinen, Autos und Autoteile sowie Elektrotechnik gehören zu den deutschen Exportschlagern. Aber auch Flugzeugkomponenten, Metallprodukte, Holz, Möbel, chemische und pharmazeutische Erzeugnisse sowie Kosmetika finden sich unter den am meisten nachgefragten Gütern aus Deutschland.

Im Bereich der deutsch-katarischen Mittelstandskooperation gibt es allerdings noch jede Menge ungenutztes Potenzial. Der Botschafter des Staates Katar in Deutschland, S.E. Sheikh Saoud bin Abdulrahman Al Thani, der zugleich Mitglied im EMA-Vorstand ist, möchte Ihnen daher die Möglichkeiten in seinem Land persönlich vorstellen und mit Ihnen diskutieren.Gerade die aktuellen Entwicklungen in der Golfregion eröffnen neue Chancen für den deutschen Mittelstand, denn Katar erschließt neue Beschaffungs- und Absatzmärkte. Seien Sie dabei und tauschen Sie sich mit dem Botschafter und den anwesenden Entscheidungsträgern aus Unternehmen, Diplomatie und Politik über Chancen, Risiken und neue Möglichkeiten aus.

Die Veranstaltung wird von der EMA mit Unterstützung der Handelskammer Hamburg ausgerichtet und findet am 4. April von 15:00-17:00 Uhr im Hotel Vier Jahreszeiten statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird um Anmeldung bis zum 2. April gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

„Ich werde bei der Fußballweltmeisterschaft in diesem Jahr auch für Deutschland die Daumen drücken“, betonte der Botschafter des Staates Katar in Deutschland, S.E. Sheikh Saoud bin Abdulrahman Al Thani seine Verbundenheit beim Auftakt des Salon Diplomatique Katar in Hamburg. Als Vorsitzender des katarischen olympischen Komitees war das EMA-Vorstandsmitglied jahrelang für Sport in seinem Heimatland zuständig und hat deshalb auch die Fußballweltmeisterschaft auf der Agenda – 2022 wird diese in Katar stattfinden. Welche enorme Bedeutung sie für die Wirtschaft des Landes hat, darauf verwies Gabriele Groneberg, MdB a.D. und Präsidentin der EMA.

Zusammen mit der Handelskammer Hamburg hatte die EMA über 50 Unternehmerinnen und Unternehmer nach Hamburg eingeladen, um sich beim Salon Diplomatique mit dem Botschafter über die Potenziale der Wirtschaft Katars und Ideen zum weiteren Wachstum auszutauschen.

Bislang ungenutztes Potenzial für den deutschen Mittelstand in Katar

Als eine der wettbewerbsstärksten Volkswirtschaften in der Mittelmeer- und Nahostregion (Global Competitiveness Index) erschließt Katar neue Beschaffungs- und Absatzmärkte – eine Chance für den deutschen Mittelstand. In den vergangenen zehn Jahren habe Katar stark in große Firmen investiert, künftig wolle sich das Land zunehmend auf mittelständische Unternehmen konzentrieren. „Wir wissen Made in Germany zu schätzen und können auf den starken deutschen Mittelstand vertrauen“, sagte S.E. Sheikh Al Thani.

Bis 2022 investiere Katar noch 205 Milliarden US-Dollar in Infrastrukturprojekte wie zum Beispiel den Bau von Stadien, Eisenbahnnetzen und Schnellstraßen. Die Qatar Tourism Authority (QTA) plant in den nächsten fünf Jahren Investitionen in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar in tourismusbezogene Infrastrukturprojekte. Allein in Katars Hauptstadt Doha sollen bis Ende dieses Jahres 21 neue Hotels gebaut werden. Auch ausländische Unternehmen können davon profitieren: Alle öffentlichen Ausschreibungen sind auf einem Portal der katarischen Regierung seit Juni 2016 online abrufbar.

Deutschland habe als einer der wichtigsten Handelspartner Katars hier große Chancen, betonte S.E. Sheikh Al Thani. Der Bausektor habe 2017 bereits mit knapp 15,7 Prozent zum BIP-Wachstum beigetragen, aber auch der Banken- und Versicherungssektor sei mit knapp zehn Prozent am Zuwachs beteiligt.

Steuerliche Vorteile für ausländische Investoren

Damit ausländische Investoren das Potenzial Katars vollständig nutzen können, reformiert die katarische Regierung das Einwanderungsgesetz, erteilt vermehrt Niederlassungserlaubnisse für Investoren und hochqualifizierte Arbeitskräfte, fixiert die Körperschaftssteuer auf zehn Prozent und erlässt die Einkommensteuer in den ersten zehn Jahren. Basis für diese Erleichterungen ist die Freiheit ausländischer Investoren, die künftig in der Industrie, der Landwirtschaft, der Petrochemie, der Medizin, im Tourismus sowie im Bauwesen bis zu 100 Prozent ohne einen einheimischen Partner investieren können. Die Einfuhr von Maschinen ist dabei von Zöllen befreit. Durch den neuen internationalen Mehrzweckhafen Hamad Port ergeben sich zusätzliche logistische Vorteile.

Umsetzung durch Sonderwirtschaftszone

Besonderes Augenmerk legte S.E. Sheikh Al Thani bei seiner Präsentation auf die Sonderwirtschaftszonen. In drei große Hauptprojekte – Ras Bufontas, Al Karaana und Um Alhoul – unterteilt, sollen diese verschiedene Sektoren befördern und so die Diversifizierung der Wirtschaft und deren Wachstum vorantreiben.

Die EMA bietet Ihnen die Möglichkeit, sich als Teil einer Wirtschaftsdelegation vor Ort selbst vom Potenzial des Golflands zu überzeugen und sich mit lokalen Wirtschaftsvertretern und Entscheidern zu vernetzen.

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